Ihre Browserversion ist veraltet. Wir empfehlen, Ihren Browser auf die neueste Version zu aktualisieren.

 

 

Ortrun Greiner vom Ilmenauer Hospiz- Verein bedankt sich bei Apotheker Harald Melzer fürs Spendensammeln.

Ilmenau.

„Unsere Apothekenkunden haben gerne einen Spendenobolus für den Ilmenauer Hospiz-Verein gegeben, wenn sie sich unseren kostenlosen Jahreskalender mitnahmen. Da kam nicht nur Klimpergeld in die Kasse, sondern auch mancher Geldschein. Wichtig war den Kunden aber auch ein kurzes Gespräch über die Aktivitäten des Hospiz- Vereins, dessen Arbeit durchweg hoch geschätzt wird“, resümiert Harald Melzer zum Abschluss Spendenaktion. Etliche Male musste während der vergangenen zwei Monate die Spendenbox geleert werden.

Das Sammelergebnis von 877,17 Euro kann sich sehen lassen und hilft, die Arbeit des Vereins, der sich über wiegend mit Spendengeldern finanzieren muss, zu unterstützen.  Die Organisation und das Verwalten der ehrenamtlichen Arbeit der Begleiter von todkranken Menschen, Hilfeleistungen für Hinterbliebene und andere Betreuungsaufgaben sind nur durch Einsatz von hauptamtlichen Kräften   zu   leisten.  Um für die stundenweise tätigen Mitarbeiterinnen eine  staatliche Förderung zu bekommen, muss der Verein seinen Eigenanteil beisteuern.

„Mit dem von der Apotheke eingeworbenen Spendengeld, können wir das Aufbringen des Eigenanteiles unterstützen und haben auch freie Finanzmittel für Projekte und für ein Dankeschön an unsere Ehrenamtlichen“, sagte Ortrud Greiner. Sie bedankt sich namens des Vereins ganz herzlich bei allen Spendern. „Wir wollen gerne lokal helfen und sind für Aktionen, wie die nun abgeschlossene, jederzeit offen und gerne bereit“, versichert Apotheker Melzer, ohne sich festlegen zu wollen , ob es eine nächste „Kalenderspendenaktion“ in dieser Form wieder geben wird. . 

Text: Karl-Heinz-Veit

 

 

 

Auf Initiative von der Mitarbeiterin Grit Mandl des Teams von

relax sun & soul Sonnen- und Beautystudio in der  Lindenstraße 1 in Ilmenau,

 

wurden für unsere hospizliche Arbeit Spenden eingeworben. Frau Schönheid , die Eigentümerin, legte schon 1000,00 € in die Kasse und mit jedem Klick auf ihrer Internetseite www.relax-sun-soul.de, legte sie 1€ pro Klick dazu. Die Kosmetikerin Grit Mandl und das Team von relax sun & soul sorgten im Studio ebenso dafür, dass Kunden nicht nur äußerlich "leuchten" sondern auch innerlich, indem sie über unsere Arbeit erfuhren und Geld spendeten.

 

                     1500,00 € konnten wir heute entgegen nehmen.

                               Herzlichen Dank dafür.

 

Sieglinde Wagner

Koordinatorin

im Namen aller Hospizbegleiterinnen und Hospizbegleiter des Hospizvereins Ilmenau

 

 

Im relax sun & soul Sonnen- und Beautystudio stehen Sie und Ihre individuellen Bedürfnisse im Mittelpunkt.

 

 

                                   

Gesunde, schöne Haut schenkt uns eine attraktive Ausstrahlung und persönliches Wohlgefühl. Im relax sun & soul bieten mein Team und ich Ihnen konzeptionelle sowie erfolgsorientierte  dermo-kosmetische Behandlungsmethoden für langfristige,

sichtbare Ergebnisse und gezielte Problemlösung. Die Auswahl von Behandlungen und Produkten erfolgt auf Basis einer computergestützten Hautanalyse.

So erhält Ihre Haut genau das, was sie braucht. Erfolgreiche Verfahren wie die

Mikrodermabrasion, Micro-Needling oder Ultraschall lassen Sie Ihr persönliches Hautziel in Bestzeit erreichen. Schenken Sie sich heute Ihr Aussehen von morgen und vereinbaren Sie einen Termin zu Ihrer ersten skincontact-Behandlung dem Konzept zu Ihrer neuen Haut.

 

Herzlichst, Ihre Diana Schönheid

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Landesbank von Hessen und Thüringen spendet uns 12500 Euro für unsere

ehrenamtliche Arbeit.

 

 

Klaus-Jörg Mulfinger, Vorstand bei der Landesbank für Hessen und Thüringen

 im Gespräch würdigt er die ehrenamtliche Arbeit von karitativen Einrichtungen 

 

 

 

 

 

 

 

 Frau Wagner Koordinatorin des Hospiz-Vereins

 berichtet über unsere Arbeit, über die Entwicklung des Vereines in den letzten Jahren

 und die Pläne für die Verwendung der Spende 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Familienpreis 2014

Für beispielhafte Hospizbegleitung wurde am 25.11.2014 der Hospiz- Verein Ilmenau e.V. mit dem Familienpreis von der Stiftung Familiensinn ausgezeichnet.

Sozialmenisterin und Stiftungspräsidentin Heike Taubert vergab im Erfurter Angermuseum die Preise.

 

 

 

Verleihung "Goldener Daumen"

Preis für ehrenamtliches Engagement von der Zeitung "Freies Wort" und der Sparkasse Arnstadt-Ilmenau

 

 

Da sein für Sterbenskranke

Seit elf Jahren engagiert sich Christina Hedler-Triebe beim Ilmenauer Hospizverein als Sterbebegleiterin und begleitet Menschen in den letzten Tagen und Wochen ihres Lebens.

Von Danny Scheler-Stöhr

 

 

Ilmenau - Dem Thema Sterben und Tod gehen viele Menschen aus dem Weg. Nicht so Christina Hedler-Triebe. Seit elf Jahren ist sie Sterbebegleiterin beim Ilmenauer Hospizverein und begleitet Menschen in den letzten Tagen und Wochen ihres Lebens. "Ich war viele Jahre in der häuslichen Pflege tätig und habe gemerkt, dass für Schwerstkranke und Sterbende nicht die Zeit da ist. Oftmals wird nach der Uhr gearbeitet", sagt sie. "Schon damals bin ich deshalb in meiner Freizeit zu diesen Leuten gegangen, um ihnen Beistand zu leisten."

Kurz nach Gründung des Hospizvereins im Jahr 2002 ist sie schließlich Mitglied geworden. "Ich glaube, jeder hat Angst vor dem Sterben. Umso schöner ist es dann, wenn derjenige nicht allein ist", sagt Christina Hedler-Triebe. "Aber auch die Angehörigen möchten sich gerne mal mit einem fremden Menschen unterhalten, da man dabei oftmals viel offener sprechen kann. Teilweise ist es sogar so, dass die Angehörigen eine stärkere Begleitung brauchen, da sie den bevorstehenden Verlust nicht wahrhaben wollen."

Bevor sie ihrer ehrenamtlichen Tätigkeit als Hospizbegleiterin nachgehen konnte, belegte Christina Hedler-Triebe einen Grundkurs, in dem sie geschult wurde, mit der besonderen Situation umzugehen und die Signale der betroffenen Personen richtig zu deuten. Auch jetzt nimmt sie noch regelmäßig an Fortbildungen und Supervisionen teil.

"Es ist auch ganz wichtig, die Arbeit nicht mit nach Hause zu nehmen", sagt die Hospizbegleiterin. "Manchmal kann man aber nicht einfach abschalten, wenn man die Tür hinter sich zu macht und nimmt die Gedanken trotzdem mit. Da muss man vorsichtig sein."

Besonders nahe ging ihr die Begleitung einer Frau, die versuchte, ihr ein ganz spezielles Versprechen abzuringen. "Sie fragte mich zu Beginn, ob ich ihr den versprechen könne, bei ihr zu sein, wenn sie stirbt. Leider kann man so etwas nie garantieren." Am Ende wurde der Wunsch dann aber doch erfüllt. "Ich bin heute ganz dankbar, dass ich bei ihr war, als sie gestorben ist. Sie hatte weder Mann noch Kinder und wäre sonst ganz alleine gewesen."

Je nachdem, wie viele Menschen sie gerade in ihren letzten Tagen und Wochen begleitet, ist Christina Hedler-Triebe wöchentlich vier bis acht Stunden ehrenamtlich unterwegs. "Wenn es dann aber ans Sterben geht, kann man natürlich nicht einfach weg. Da ist man dann schon mal zwölf bis 24 Stunden am Stück bei den Leuten."

Doch nicht jede Begleitung endet mit dem Tod. Es sei auch schon vorgekommen, sagt Christina Hedler-Triebe, dass die Personen wieder genesen sind. "Eine Frau, die ich eigentlich begleitet habe und die wieder gesund wurde, treffe ich noch heute regelmäßig", sagt sie.